8. Dezember 2013

Über uns

Warum gibt es den Pfotentisch Krefeld?

Tiere sind gerade für Senioren und Menschen aus einem sozial schwachen Umfeld die letzte Brücke zur Gesellschaft. Bei der Bemessung ihrer Sozialleistungen spielt die Tierhaltung keine Rolle. Viele sind gezwungen, sich aus Geldmangel von ihrem Tier zu trennen oder können es nicht angemessen versorgen. Viele leiden darunter. Das zu verhindern ist immer mehr Aufgabe des ehrenamtlich organisierten Tierschutzes.
Die Bewältigung dieser Mammutaufgabe ist oft eine Tortour, die nur mit den nötigen finanziellen Mitteln und der Kraft jedes Einzelnen zu schaffen ist.

Wie arbeitet der Pfotentisch Krefeld?

Alle Futter- und Sachspenden werden kostenlos (bzw.gegen einen kleinen Obolus) an bedürftige weitergegeben.

Es ist nicht Aufgabe des Pfotentisch Krefeld, den Halter von der Verantwortung für sein Tier zu befreien oder gar eine Rundumversorgung sicherzustellen.

Vielmehr gibt es Hilfe mit gezielten Futterspenden, die an das jeweilige Tier angepasst und für etwa drei bis vier Tage ausgegeben werden.

Viel wichtiger ist es den Ehrenamtlichen, den Haltern Tipps und Informationen zu geben und Aufklärungsarbeit etwa über das richtige Füttern oder eine artgerechte Haltung zu leisten.
Die Aufnahme in die Kundenkartei des Pfotentisches  ist an klare und strenge Regeln gebunden.

Es muss regelmäßig ein Nachweis der Bedürftigkeit erfolgen – in der Regel durch den Hartz IV-Bescheid oder dem Rentenbescheid.
Obdachlose Menschen brauchen keine Bescheinigung.

Alle Kunden werden verpflichtet, ihre Tiere in regelmäßigen Abständen vorzustellen. Es ist wichtig, immer wieder den Allgemeinzustand des Tieres zu begutachten, um bei Versäumnissen oder Vernachlässigungen sofort reagieren zu können. Der Tierschutzverein Pfotentisch e.V. arbeitet unter anderem mit regionalen, Tierschutzvereinen, Hundetrainern und Tiertherapeuten zusammen.

Übrigens:

Wer als Bedürftigter bei dem Pfotentisch Krefeld geführt wird, darf sich kein weiteres Tier anschaffen! Es ist unverantwortlich, sich ein neues Tier in die Obhut zu holen, wenn man sich in einer sozialen Notlage befindet.